Aktuelles

Sternenkinder-Gemeinschaftsgrabanlage in Arsten

Sternenkinder sind Kinder, die vor oder während der Geburt oder kurz nach der Geburt sterben. Lange durften sehr früh gestorbene Kinder nicht beigesetzt werden. Dies ist inzwischen möglich und an vielen Orten entstehen Gemeinschaftsgrabanlagen  für Sternenkinder. Auch die Ev. Kirchengemeinde in Arsten hat auf Anregung einer betroffenen Familie eine Gemeinschaftsgrabanlage für diese Kinder geplant und nun ist sie in einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht worden. Mit der Grabstele wurden wir beauftragt. Auf der einen Seite trägt die Grabstele das Geleitwort „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen“ aus dem Matthäusevangelium. Die andere Seite zeigt unterschiedliche Menschen, die zu einem Stern aufsehen. Den Verlust eines Kindes erleben unterschiedlichste Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen: Alleinstehende, Familien oder Paare. Diese Menschen trauern um ihr Kind, ihren Stern. Sie sind in einer Gemeinschaft von gleichfalls Betroffenen, aber auch in der Gemeinschaft des gesamten Kirchhofes eingebettet.

Trauerraum: Ausstellung und Lesung

Bis Mitte November ist im „trauerraum“ eine kleine Ausstellung von uns zu sehen.

Am Mittwoch, den 19. Oktober um 18:30 Uhr gibt es zudem im „trauerraum“ eine Lesung mit Diskussion. Unter dem Titel „Der Friedhof lebt!“ liest Sigrid Tinz aus ihrem Buch „Der Friedhof lebt! Orte für Artenvielfalt, Naturschutz und Begegnung“ aus dem Jahr 2021. Im Anschluss an die Lesung lädt die Autorin, Geoökologin, Freie Journalistin und Referentin Sigrid Tinz zur Diskussion ein.

Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten: trauerraum-bremen.de/veranstaltungen

Am Wochenende INS GRÜNE

Am Samstag ist es soweit, und diese Woche verkünden es Großplakate am Rembertikreisel:

Plakat am Rembertikreisel Richtung Hochstraße

Gartenfest

Stiftungshaus für Lebenswerte(s) in Borgfeld

Kunst – Musik – Austausch – Genuss – Zeit zum Verweilen
Zusammen mit weiteren Künstler:innen stelle ich bei diesem Fest aus. Fünf Musiker/Gruppen sind eingeladen, um das Fest auch akustisch zu prägen. Und natürlich ist für kulinarische Köstlichkeiten gesorgt. Schauen Sie doch mal vorbei!

Sonntag, 10. September, 10 – 18 Uhr

Upper Borg 147
28357 Bremen-Borgfeld

Alle Infos und das komplette Programm finden Sie unter www.ralf-besser-stiftung.de.

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Ins Grüne

Am 24. und 25. September finden Sie mich wieder bei INS GRÜNE, die Gemeinschaftsausstellung der AKB im Park des Focke Museums, um und im Haus Riensberg.

11–18 Uhr, Eintritt frei

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Zeitsprünge

33 Kunsthandwerker:innen der AKB zitieren, kommentieren und verarbeiten in aktuellen Arbeiten alte Stücke aus dem Focke Museum. Wie ein roter Faden ziehen sich Ausstellungspaare durch das Museum, die den Zeitsprung beschreiben. Im Museum wird ein Plan ausliegen, in dem alle Ausstellenden aufgeführt sind und der durch unsere Ausstellung leitet.

Eröffnung: 7. Mai, 15 Uhr
Dauer: 7. Mai bis 5. Juni 2022
Di 10–21 Uhr, Mi bis Sa 10–17 Uhr, So 10–18 Uhr
Focke Museum
Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Schwachhauser Heerstraße 240
28213 Bremen

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Katja Stelljes in der Serie „Mein erstes Mal“ im „WESER-Strand“ (Weserkurier)

Ein besonderer Grabstein
Steinmetzin Katja Stelljes berichtet von ihrem ersten Grabstein, der nicht nur ihre Arbeit, sondern auch sie selbst verändert hat.
Es war dieser eine Tag, diese Begegnung, die mich berührt hat. Eine junge Frau kam zu mir in die Werkstatt. Sie hatte ihre erst elfjährige Tochter verloren. Mit dieser Mutter hat sich zum ersten Mal ein Kontakt ergeben, bei dem ich gemerkt habe, was es wirklich bedeutet, einen Grabstein zu gestalten. Ich wusste in diesem Moment: Das möchte ich unbedingt weitermachen, das ist eine Arbeit, die mich erfüllt. …“ (aufgezeichnet von Elena Materna)

Artikel „Ein besonderer Grabstein“ (Weserkurier)

AUSZEICHNUNGEN

Grabsteine wurden ausgezeichnet

beim Gestaltungswettbewerb „Grabzeichen“:
2008, 2011, 2016
und bei der Internationalen Gartenschau in Hamburg 2013

18. Bremer Förderpreis für Angewandte Kunst 2011

Der Senator für Kultur vergibt den Förderpreis für Angewandte Kunst seit 1977 alle zwei Jahre für besondere Leistungen im Bereich der Angewandten Kunst.